Kreuzeskirche

Originalplan August Orth 1894
Historische Aufnahme
Historische Aufnahme vom Altarraum der Kreuzeskirche
Historische Aufnahme der Kreuzeskirche zur Orgel
Portal der Kreuzeskirche

Kirchenbau im Rundbogenstil und Sitz des Forums Kreuzeskirche, Weihung 1896



Wegen ihrer Innenausstattung oft als „evangelischer Arbeiterdom“ bespöttelt, bietet die Kreuzeskirche dennoch viel mehr. Sie ist das letzte erhaltene öffentliche Gebäude aus dem 19. Jahrhundert im nördlichen Teil der Innenstadt. Die Kirche gilt als Höhepunkt des Rundbogenstils und steht seit 1987 unter Denkmalschutz.


Im Jahre 1896, als Essen Großstadt wurde, weihte Kaiserin Auguste Viktoria das Gotteshaus ein. Konzipiert wurde die Kreuzeskirche von dem Berliner Kirchenbauarchitekten August Orth.


Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war die 1896 eingeweihte Kreuzeskirche gemeinsam mit der Pauluskirche das religiöse und kulturelle Zuhause für 50.000 evangelische Christen in der Innenstadt.


Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Kreuzeskirche wieder aufgebaut und Ende der 50er Jahre beschloss die Evangelische Kirche, hier erneut ein kirchenmusikalisches Zentrum entstehen zu lassen.