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  Kreuzeskirche  

Die Kreuzeskirche in der Essener Nordstadt ist ein Bau mit einer besonderen Geschichte und einer außergewöhnlichen Nutzung in der Gegenwart.

Geweiht wurde sie 1896, in einer Zeit also, in der Essen Großstadt wurde, der Essener Westen und Norden Standort der Stahl- und Kohlewirtschaft war und eine große Zahl von Arbeitern hier lebten. Konzipiert wurde die Kreuzeskirche von dem Berliner Kirchenbauarchitekten August Orth. Kaiserin Auguste Viktoria persönlich nahm an der Einweihung teil, was die Bedeutung unterstreicht, die man diesem Kirchbau damals zumaß. Er wurde wegen seiner damaligen Innenausstattung oft als „evangelischer Arbeiterdom“ apostrophiert und ist das letzte erhaltene öffentliche Gebäude aus dem 19. Jahrhundert im nördlichen Teil der Innenstadt. Die Kirche gilt als Höhepunkt des Rundbogenstils und steht seit 1987 unter Denkmalschutz.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war die Kreuzeskirche gemeinsam mit der Pauluskirche das religiöse und kulturelle Zuhause für 50.000 evangelische Christen in der Innenstadt. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Kreuzeskirche wieder aufgebaut und Ende der 50er Jahre beschloss die Evangelische Kirche, hier erneut ein kirchenmusikalisches Zentrum entstehen zu lassen.

Heute ist die Kreuzeskirche ein Modellprojekt von bundesweit einmaligem Zuschnitt:

Eigentümer der Kreuzeskirche ist der Bauunternehmer Rainer Alt als neutrale Privatperson, die das Bauwerk mit großem persönlichen Engagement betreut, es aber zu 100% vermietet hat:

40% Kirche: Die Kreuzeskirche ist und bleibt eine Gottesdienststätte der Ev. Kirchengemeinde Essen-Altstadt mit Gottesdiensten an Sonn- und Feiertagen, Amtshandlungen, Andachten, Schulgottesdiensten etc.

40% Kultur: Der Forum Kreuzeskirche Essen e.V. veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Altstadt-Gemeinde gemeinnützige Konzerte, Vorträge, Diskussionen, Symposien etc., um Begegnungen von GLAUBE, WISSENSCHAFT und KUNST zu fördern und zu befruchten.

20% Kommerz: Die AFS – Alt Facility Services nutzt die Kirche für Ausstellungen, Konferenzen und Betriebsfeiern, Geburtstage und Hochzeitsfeiern.

Diese Konstellation hat nicht nur die aufwändige Sanierung der Kreuzeskirche ermöglicht, sondern steht auch für ein befruchtendes Miteinander von religiöser, kultureller und kommerzieller Nutzung unter dem Motto "Zu Gast bei Kirche".

Möchten Sie die Kreuzeskirche für eine Veranstaltung mieten? Dann informieren Sie sich gerne hier.

Tipp: Auf der Seite www.kreuzeskirche.de finden Sie eine allgemeine Orientierung über die drei Nutzer der Kirche und einen gemeinsamen Veranstaltungskalender.